Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Es handelt sich bei der Haarmineralanalyse nicht um eine allgemein anerkannte Diagnosemethode. Die Auswertung unserer Analysen stellen Meinungen und Interpretationen des Labors im Einklang mit verschiedenen Therapeuten und Autoren dar.
Generell halten wir aber die Analyse für ein gutes Diagnosewerkzeug und hoffen auf die allgemeine Akzeptanz durch die Schulmedizin. Unser Labor ist u. a. für die Elementanalytik von Haaren nach DIN ISO 17025 akkreditiert.
Warum Haarmineralanalyse? Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen in jeder einzelnen Körperzelle für die Aufrechterhaltung der Stoffwechselfunktionen. Gleiches gilt für die lebenden Zellen der Haarwurzel. Mit dem Prozess der Verhornung wird der Mineralstatus der lebenden Zellen in den Haaren konserviert. Haar wächst ca. 1 cm pro Monat. Für die Analyse verwenden wir die ersten 3 cm von der Kopfhaut an, d.h. den Zeitraum der letzten 3 Monate. Ist unser Körper beispielsweise mit einem Mineralstoff in diesem Zeitraum unterversorgt, sollte sich dies im Haar widerspiegeln. Mit der modernen Analytik gelingt es, Mineralstoffe und Spurenelemente sehr genau zu bestimmen. Aufgrund der Forschungsergebnisse von 25 Jahren können gewisse Gesundheitsstörungen mit dem Mangel oder Überschuß an bestimmten Elementen in Zusammenhang gebracht werden. Viele Patienten, die jahrelang an chronischen Beschwerden leiden, ahnen nicht, dass die Ursache Ihres Leidens oftmals an einem gestörten Mineral- und Spurenelementhaushalt liegt.
Wie ist der Ablauf? Fragen Sie uns in der Apotheke. Dort erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur Haarentnahme und ein Probetütchen. Die Haarprobe geben Sie dann bei uns ab. Auf der Grundlage einer chemischen Analyse des Haares erstellen wir ein umfangreiches Gutachten, das Ihren momentanen Elementstatus nach oben dargestelltem Schema ("niedrig", "normal", "hoch") einschätzt. Sie erkennen so auf einen Blick, ob die toxischen Elemente, wie z.B. Quecksilber und Blei, in überdurchschnittlich hohen Konzentrationen vorliegen. Besonders wichtig ist allerdings die Beurteilung der essentiellen, also lebensnotwendigen Elemente. Bei diesen handelt es sich um Stoffe, die der Organismus für die Steuerung von Körperfunktionen und die Synthese von Körpersubstanz benötigt. Dabei sind diese Elemente z.B. Bestandteil vieler Enzyme, die auch als Biokatalysatoren bezeichnet werden. Erst das komplexe Zusammenspiel aller Elemente im Körper ermöglicht die Aufrechterhaltung sämtlicher Körperfunktionen. Die Bedeutung der Spurenelemente und Mineralstoffe ist damit auf keinen Fall geringer als die der Vitamine einzuschätzen. Deshalb erstellen wir auf Grundlage Ihrer Analysedaten eine Empfehlung für Nahrungsergänzungsmittel. In diese Empfehlung fließen auch die Angaben ein, die Sie auf einem Fragebogen mitteilen können.
Quelle: Apotheken-Labor
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