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Wasser ist unser wichtigstes LebensmittelIn Deutschland sind wir in der glücklichen Lage, dass Trinkwasser in beliebiger Menge aus dem öffentlichen Wassernetz entnommen werden kann. Eine strenge Überwachung der Qualität sorgt dafür, dass das von den Wasserwerken eingespeiste Wasser von gleichbleibend guter Qualität ist. Kann das Wasser, das aus unseren Wasserleitungen kommt krank machen?Das Wasser, das von den Wasserwerken ins Wassernetz eingespeist wird, erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Bis es aber bei uns aus dem Wasserhahn fließt, ist es zum Teil viele Kilometer durch die unterschiedlichsten Rohrmaterialien geströmt oder in der häuslichen Wasserleitung gestanden. Dies kann dazu führen, dass sich Schwermetalle aus dem Rohrmaterial im Wasser lösen. Das kann in älteren Häusern noch Blei sein, häufig ist es jedoch Kupfer oder auch Nickel aus den Wasserhähnen, das dann im Wasser enthalten sein kann. Verschiedenste gesundheitliche Störungen können die Folge sein (neurologische Störungen, Anämie, Leberschäden, Allergien). Wir bieten Ihnen drei verschiedene Wasseruntersuchungen, die auch kombiniert werden können: 1. Untersuchung auf Rohrleitungsmetalle Für alle Verbraucher die ihr Wasser von den öffentlichen Versorgern erhalten und dieses dann zur Lebensmittelbereitung, sei es zum Kochen oder zur Bereitung von Getränken (Kaffee, Tee, Mineralwasser aus dem Sodastreamer) verwenden, ist eine Untersuchung des Wassers direkt in der Küche zu empfehlen. Die Untersuchungsparameter sind Aluminium, Blei, Chrom, Kupfer, Mangan, Nickel und Zinn. 2. Untersuchung auf Mineralstoffe und Metalle Mit der Ausweitung der Untersuchung auf Mineralstoffe wird auch die Wasserhärte bestimmt. Diese ist einerseits für technische Anlagen wie Geschirrspüler oder Waschmaschine von Bedeutung, zum anderen ist die Wasserhärte auch für Topfpflanzen, Aquarien und Gartenteiche ein wichtiger Parameter. Für den im Vordergrund stehenden Erhalt der menschlichen Gesundheit ist eine ausgewogene Versorgung mit Mineralstoffen unentbehrlich. Die Untersuchung Ihrer Wasserprobe auf Nitrit und Nitrat ist durch die intensive Düngung und dem damit vermehrtem Eintrag von Stickstoffdünger in das Trinkwasser von Bedeutung. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder kann ein relativ hoher Nitratwert, auch unterhalb des TVO-Werts gesundheitlich relevant sein. Bei eigenen Brunnen können erhöhte Nitritwerte ein Hinweis auf eine bakterielle Belastung sein. Nitrit stellt durch die mögliche Bildung von Nitrosaminen eine Gefahr für die Entstehung von Magenkrebs dar. Untersuchungsparameter: Aluminium, Blei, Chrom, Kupfer, Mangan, Nickel, Zinn, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Zink, Phosphor, Eisen , Nitrit und Nitrat 3. Wasserhygieneuntersuchung Gemäß den Vorschriften der Trinkwasserverordnung (TVO) muß Trinkwasser frei von Krankheitserregern sein. Verunreinigungen von Brunnenwasser oder Badegewässern mit Fäkalien, z.B. aus der Landwirtschaft können eine gesundheitliche Gefahrenquelle darstellen. Als Hygienebeurteilungskriterium legt die TVO fest, dass in einem Milliliter Trinkwasser die Keimzahl nicht über 100 (Kleinanlagen 1000) liegen darf und dass in 100 ml keine Darmbakterien (Escherichia coli und coliforme Keime) enthalten sein dürfen. Unsere Untersuchung beinhaltet die Bestimmung der Gesamtkeimzahl und das Freisein von oben genannten Keimen. Sie richtet sich z.B. an die Besitzer eigener Brunnen, die das Wasser entweder als Trinkwasser aber auch als hygienisch einwandfreies Nutzwasser zum Bewässern, Versprengen oder als Badewasser nutzen wollen. |
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