Amalgam-

Test

Vorsicht Quecksilber: Amalgam besteht zu über 50 % aus Quecksilber. Amalgam war aufgrund seiner sehr guten physikalischen Eigenschaften und seines günstigen Preises lange Zeit aus der Zahnheilkunde nicht wegzudenken. Allerdings gab es schon lange Hinweise, die Verträglichkeit des Materials gerade bei empfindlichen Personen in Frage stellten.

Gefahr für Ihre Gesundheit?

Sind Amalgamfüllungen in Zähnen nicht intakt, kann dies dazu führen, dass Quecksilber aus den Füllungen austritt und vom Körper aufgenommen wird. Quecksilber kann sich in Niere, Leber und Gehirn anreichern. Für die Quecksilberaufnahme hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen provisorischen Richtwert veröffentlicht.

Der Speicheltest

Mit Hilfe eines Speicheltests kann festgestellt werden, in welchem Ausmaß aus Amalgamfüllungen Quecksilber freigesetzt wird. Für den Test sind zwei Speichelproben nötig: In der ersten Probe wird die Quecksilberkonzentration bestimmt, die sich ständig im Speichel befindet. Während zehnminütigem Kauen eines Kaugummis wird die zweite Probe genommen, um einen Wert bei Belastung zu erhalten. Aus der Differenz und Höhe der beiden Werte ergibt sich die Quecksilbermenge, die aus den Amalgamfüllungen frei wird. Eine Wiederholungsuntersuchung des Amalgamtests - am besten jährlich - lässt eine eventuelle Qualitätsminderung der Amalgam-Zahnfüllungen durch Alterung erkennen.

Abhilfe und Alternativen

Sowohl bei einer erhöhten Grundbelastung, als auch bei erhöhter Quecksilberfreisetzung empfehlen wir das Gespräch mit dem Zahnarzt. Der Zahnarzt informiert optimal und individuell über mögliche Vorbeuge- und Sanierungsmaßnahmen.